Sicherheit und Umweltschutz

Hoher Anspruch an modernste Technik.

VIVENDA Feuerbestattung zählt zu den technisch modernsten Krematorien in Europa. Bei der Planung der Anlage wurde größtes Augenmerk auf die Emissions- und Schadstoffvermeidung gelegt. Durch den Einsatz neuester Verbrennungs- und Filtertechniken ist es gelungen, die gesetzlichen Emissionsbestimmungen zu erfüllen und sogar zu unterschreiten.

Die Anlage von VIVENDA verfügt über einen Flachbettofen der Firma Heinicke mit modernster Filtertechnik. Sie ist ganz bewusst nicht dafür ausgelegt, mehr als einen Sarg gleichzeitig aufzunehmen. Somit ist garantiert, dass jede Einäscherung einzeln erfolgt. Ein EDV-gestütztes Kontrollsystem bietet zudem absolute Sicherheit und Transparenz während des gesamten Kremierungsprozesses.

Der Anlagenaufbau

 

  • In der Hauptbrennkammer findet der eigentliche Einäscherungsprozess statt. Dazu werden vor der Einäscherung die Feuerraumwände durch einen Gasbrenner auf die erforderliche Temperatur von ungefähr 850 Grad gebracht. Ab dem Zeitpunkt der automatischen Sargeinfahrt wird dieser Brenner aus Pietätsgründen abgeschaltet. Der Sarg entzündet sich durch die von der wärmespeichernden Schamotteauskleidung des Ofens abgegebene Hitze von selbst. Andererseits bringt die Verbrennung des Sarges auch die notwendige Energiemenge ein, um die Verbrennung am Laufen zu halten. Der Brand wird lediglich durch Zuführen warmer Luft unterstützt. Erst am Ende des Einäscherungsprozesses wird zum besseren thermischen Abschluss der Knochenreste und zur Vorwärmung der Einäscherungskammer für die nächste Einäscherung der installierte Hauptbrenner unterstützend eingesetzt. Die Temperatur erreicht dabei ca.1.300 Grad. Im Wesentlichen verbleiben so nur mineralische Knochenbestandteile, dazu Zähne und nichtbrennbare Implantate.
  • Die bei der Einäscherung übriggebliebene Knochenasche kann mit Schadstoffen, z.B. Schwermetallen, behaftet sein. Um das Schadstoffpotential in der Urne zu reduzieren, wird in den Etageöfen die Knochenasche einer weiteren thermischen Behandlung (Mineralisierung) unterzogen. Diese zusätzliche Kammer ist aus Sicht des Einäscherungsvorgangs nicht erforderlich, reduziert jedoch das Schadstoffpotential in der Asche.
  • Vor dem Hintergrund der Zerstörung von umweltkritischen Schadstoffen, wie beispielsweise Dioxine und Furane, fordert der Gesetzgeber die Nachverbrennung der Rauchgase bei einer Temperatur von mindestens 850 Grad. Dies geschieht dadurch, dass die Rauchgase aus der Einäscherungskammer in den Nachbarkammern intensiv durchmischt und mittels der Nachbrenner nachverbrannt werden. Die Rauchgasnachverbrennung ist ein entscheidender Beitrag zum Umweltschutz in unserem Krematorium
  • Diese Kammer dient der Abkühlung der Aschereste bis zum Aufbereiten und Befüllen der Urne.
  • Die abgekühlte Asche des Verstorbenen sammelt sich zusammen mit dem Schamottestein im Aschekasten. Hier werden manuell alle festen Bestandteile, wie etwa künstliche Gelenke oder Prothesen von den Kremationstechnikern aussortiert. Anschließend wir die Asche im Urnenabfüllgerät gemahlen und zusammen mit dem Schamottestein in die Aschekapsel abgefüllt.
  • Die Temperaturen der Abgase werden bis rund 75 Grad abgekühlt. Erst dann kann der Eintritt in die Filteranlage erfolgen. Über den Wärmetauscher wird ein Teil der heißen Abluft wieder zurück in den energetischen Wärmekreislauf gebracht.
  • Die Reinigung der Abluft über die Filteranlage nimmt den weitaus größeren Teil des Prozesses in Anspruch. Die abgekühlten Abgase werden nach ihrer Grob- und Feinstaubfilterung im 3-stufigen Filtersystem in den Kamin abgeleitet.

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EDV gestützte Kontrolle

Modernste Filtertechnik